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Januar 2011


12.01.2011
Dortmunder Hafenkonferenz stellt Weichen für die Zukunft.

Im Hafen ansässige Unternehmen, Dortmunder Hafen AG und Stadt bekennen sich zum Industriestandort HafenZur erstmalig durchgeführten Hafenkonferenz trafen sich unter der Teilnahme des Oberbürgermeisters Ullrich Sierau die Unternehmen des Dortmunder Hafens, Vertreter der Kammern, des DGB und der Bezirksbürgermeister. Auf Einladung der Dortmunder Hafen AG, des Vereins der Hafenanlieger und der Wirtschaftsförderung Dortmund wurde mit den Unternehmen vor Ort der aktuelle Sachstand zum Wirtschaftsstandort Hafen ausgetauscht und über gemeinsame zukünftige Aktivitäten gesprochen. Dabei ging es auch generell um die Akzeptanz von Industriestandorten.

„Wir brauchen Industrie und damit hat die Sicherung industrieller Standorte hohe Priorität“, bekannte sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau zur Existenz und Bedeutung des Hafens in Dortmund. Für alle Beteiligten der Konferenz steht fest, dass der Hafen als Industriegebiet so erhalten bleiben muss. Er ist Standort für Produktion und logistischer Umschlagsplatz. Die kombinierte Anbindung an Kanal, Bahn und Straße ist ein einzigartiger Standortvorteil.

Im Rahmen der Hafenkonferenz, die in unterschiedlichen Themenworkshops aktuelle Handlungsfelder identifizierte und diskutierte, wurden zukünftige Arbeitsfelder verabredet und auch konkrete Maßnahmen beschlossen:

  • Die Hafenanlieger haben gemeinsame Ziele:
    Die Unternehmen im Hafen schießen sich in einem aktiven Netzwerk zusammen.

  • Der Hafen ist transparent:
    Für alle Akteure im Hafen ist Transparenz wichtig, um Vertrauen aufzubauen. An einem Industriestandort geht es nicht immer klinisch rein zu, aber es gibt auch nichts zu kaschieren. Gesetzliche Vorgaben zum Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz sind richtig und wichtig und werden erfüllt.

  • Der Hafen ist nicht isoliert:
    In Zukunft soll mit der unmittelbar an den Hafen angrenzenden Innenstadt-Nord in guter Nachbarschaft enger zusammengearbeitet werden. Die Aktivierung der Speicherstraße als Übergang zwischen Hafen und Dortmunder Innenstadt ist ein spannender Ansatz. Mit den Nachbarn soll im Zuge gegenseitiger Rücksichtnahme vertrauensvoll zusammengearbeitet und Verabredungen getroffen werden.

  • Der Hafen ist unverzichtbar für Industriearbeitsplätze:
    Gerade diese „Blaumannarbeitsplätze“ (in Dortmund sind nur noch ca.19% aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Industriesektor tätig) sind für die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Dortmund wichtig. Der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen am Standort Hafen sind daher von hoher Priorität.

  • Der Hafen braucht Planungssicherheit:
    Für die Hafenanlieger ist ein stabiler Planungsrahmen für die weitere Entwicklung wichtig. Dies betrifft auch die Gewährleistung des „rund um die Uhr“-Betriebs.

  • Der Hafen muss sich weiter entwickeln können:
    Daher werden Flächen für unternehmerisches Wachstum notwendig sein. Impulse, die vom Hafen ausgehen, können auch zu weiteren Entwicklungen von Industrieflächen in seinem Umfeld führen.

  • Der Hafen soll verstanden werden:
    Die Außendarstellung des Standorts soll in einer gemeinsamen Initiative zur Standortprofilierung in einem ehrlichen und modernen Erscheinungsbild Akzeptanz schaffen helfen. Hier ist auch der Ausbau der Zusammenarbeit mit den Schulen der Nordstadt angedacht.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Hafenkonferenz ein geeignetes Instrument ist, um neben dem regelmäßigen Austausch untereinander auch ein Forum für konkrete Ideenentwicklung anzubieten. Einzelne Themenfelder werden jetzt ausgearbeitet und in Teams mit den engagierten Unternehmen umgesetzt. Auf Wunsch der Konferenzteilnehmer wird Dr. Hans-Dieter Kahleyß in seiner Funktion als Vorsitzender des Vereins der Dortmunder Hafenanlieger e.V. auch die Moderation des neu entstandenen Netzwerks übernehmen. Die Dortmunder Hafen AG, die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund und die Wirtschaftsförderung Dortmund sagten ihre aktive Unterstützung bei der Umsetzung der Einzelaktivitäten zu.
 
Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau betonte, dass die gemeinsamen Signale, die von dieser Hafenkonferenz ausgehen, eindeutig sind: „In dieser Stadt ist die Industrie mit guten Arbeitsplätzen und fairen Arbeitsbedingungen willkommen.“ 

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